Ihr Gerufenen

Ihr, die ihr in Liebe gerufen seid, uns ein Vermächtnis zu sein, wer kann Euch hindern, uns zu erscheinen von den Bergen der Götter und bei uns zu wohnen und Eure Freude mit uns zu teilen?


Die, die sie ihre Brut beiläufig bekommen und aufgezogen haben, wissen die ihre eigenen Geheimnisse des Lebens zu schätzen und kann es ihnen schwer fallen, ethisch klar mit sich und der Welt zu sein?

Solche, die Abwege der Natur zu Hauptwegen machen wollen, und neue Menschen wittern, die sie beliebig durch die Welt stoßen wollen, können solche der Maßstab für reine Elternfreuden sein?

Jene, die ohne ihr Zutun selber die Last der Welt mittragen müssen, können jene wollen, daß das Leid unvermindert fortgeschrieben wird, damit sie sich selbst noch wohl auf unserem Planeten fühlen dürfen?

Viele, die die Wächter in welches Namen auch immer sein wollen, haben sie ihre goldenen Regeln mit allen anderen Erdenbürgern abgestimmt, daß sie in Unsicherheit so sicher sind und in Sicherheit so unsicher sein müssen?

Euch, ihr Gerufenen, brauchen wir für die Taten und Hoffnungen der Zukunft, wer soll sonst die Arbeit tun an dem Webteppich der irrenden Geschichte, damit die zarten Muster von Feingefühl und edler Vernunft nicht verloren gehen?

(Gü. Graumann, Juli 2001)